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Wege mit Unkraut

Vor ein paar Jahren hatte ich die wahnwitzige Idee, Mulchfolie könnte meine verkrauteten Wege zwischen den Gemüsebeeten sauber halten.

Nachdem von oben der Löwenzahn immer mehr wurde und von unten die Windenwurzeln durch die Folie wuchsen, machte ich mich heute daran, Folie und Kräuter zu entfernen.


Ich liebe ja Wildkräuter, aber überall kann man sie auch nicht in Massen brauchen. Nur Emily gefällt es, wie man auf dem linken Beet sieht. Da ich aber versuche, das Plastik aus meinem Garten zu entfernen, versuchte ich, diese verjährte "Plastik-Sünde" zu entfernen.


Da ich über die Jahre immer wieder die Wege gegrast und mit Rindenmulch aufgefüllt habe, war eine gute Schicht Humus auf der Mulchfolie. Nachdem ich das Grün und die Wurzeln entfernt habe, konnte ich den Humus noch abtragen und an anderen Stellen im Garten gut verwenden. Zum Schluß habe ich jetzt eine Schicht Rasenschnitt in die Wege gegeben. Nur so viel, dass es gut abtrocknen kann und keine Fäulnis entsteht. Genauso mulche ich auch meine Gartenbeete. Aber dazu später.

Alles in allem war es eine anstrengende Arbeit. Ich kann nur jedem empfehlen, gleich auf den Einsatz von Mulchfolie zu verzichten. Es verursacht unnötige Kosten, ist schlecht für die Umwelt, verunkrautet genauso wie ohne und macht beim Entfernen noch mal einiges an Arbeit. Und muß auch noch extra entsorgt werden. Also lieber mal hacken und grasen.

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Kommentare: 1
  • #1

    sonrix@web.de (Dienstag, 24 Mai 2022 19:37)

    Also ich habe gute Erfahrung mit der Folie gemacht... Ich hatte die dickere Qualität und da ist nur bei den Einschnitten Unkraut durch gekommen, die für die Nutzpflanzen nötig waren.

    Einziges Manko, bedeckt man die Folie nicht, dann wird sie nach drei oder vier Saisons mürbe...

    Die Folie würde auch nicht im gewerblichen Anbau verwendet, wenn sie keinen Nutzen hätte.

    Allerdings ist eine Fläche mit schwarzer Folie natürlich gewöhnungsbedürftig.