Wildkräuter

Wildkräuter · 21. Mai 2020
Der Wiesenbocksbart (Tragopogon pratensis) ist eine 2-jährige, manchmal auch ausdauernde Wildpflanze, die auf Wiesen, Trockenrasen, Wegrändern und Ödland vorkommen kann. Die meisten von uns werden sie allerdings in freier Natur noch nie gesehen haben. Wie viele andere Pflanzen ist der Wiesenbocksbart auch ein Verlierer der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung. Zu viel Dünger und häufiges mähen machen im das Leben schwer. Wer ein passendes Plätzchen in seinem Garten bieten kann, sollte...
Wildkräuter · 14. Mai 2020
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Wildkräuter · 03. Mai 2020
Im Mai blüht der Waldmeister. In der Natur kommt er in Buchenwäldern vor. Bei mir wuchert er im Garten. Wenn man aber auf seinen Duft hofft, wird man erst mal enttäuscht. Cumarin, die Substanz, die für das typische Aroma der Maibowle verantwortlich ist, verströmt ihren Duft erst, wenn man das Kraut reibt oder trocknet. Das Kraut also immer antrocknen lassen, bevor man es weiter verarbeitet. Erkennen kann man den Waldmeister an seinen in Quirlen angeordneten Blättern und den unverzweigten...
Wildkräuter · 02. Mai 2020
Gundermann oder Gundelreben. Er wächst überall dort, wo der Gärtner oder Landwirt aktiv ist. Bevorzugt wird ein schattiger, leicht feuchter und humusreicher Standort. Dort sind die Blätter besonders üppig und groß. In der Sonne sind die Blätter etwas kümmerlich, ledrig und oft rötlich getönt. Ein Sonnenschutz der Pflanze. Dafür blüht er in der Sonne üppiger. Unter Hecken und Bäumen, oder am Kompostplatz und im Rasen wächst der Gundermann besonders gern. Die Blätter haben einen...
Wildkräuter · 27. April 2020
Gelbe Felder und Wiesen bestimmen unsere Landschaft. Raps und Löwenzahn geben die Farbe an. Löwenzahn ist ein Wildgemüse mit Heilwirkung. Als heimische Bitterpflanze war sie schon immer ein wichtiger Bestandteil der Frühlingskur. Neben dem Bitterstoff Taraxin enthalten die Blätter Kalium, Calcium, Mangan, Natrium, Schwefel, Kieselsäure, Vitamin D, C, B. Die Wurzeln enthalten neben dem Bitterstoff Inulin, Gerbstoffe uw. Die Blüten u. a. Vitamine, Mineralstoffe. Man verwendet den...
Wildkräuter · 22. April 2020
Wer jetzt draußen unterwegs ist, sieht an Waldrändern, Hecken und Zäunen manchmal diese Pflanze stehen. Die Blätter erinnern an Brennnesseln, doch sind samtweich. Und die jetzt erscheinenden Blüten sind klein und weiß. Es ist die Knoblauchrauke, auch Lauchhederich genannt und aus der Familie der Kreuzblützengewächse. Die Blätter verströmen einen intensiven Knoblauchgeruch. Man kann sie wie Bärlauch verwenden, in Suppen, Saucen, Salaten, Kräuterfüllungen oder als Wildgemüse. Die...
Wildkräuter · 21. April 2020
Da gestern die Frage zum Sammeln in der Natur auftauchte, noch mal ein paar Infos zum Giersch. Jeder kennt das Unkraut in seinem Garten, doch wer "wild" sammeln will, wird schnell unsicher. Giersch kommt immer flächendeckend vor. Die jungen Blätter sind gelblich/grün. Der Stiel ist dreieckig, hat dreigeteilte, gefiederte Blätter, die ein Kreuz miteinander bilden. Die drei Seitenfieder sind wiederum dreigeteilt, wobei eine meist nur andeutungsweise geteilt ist. Die unterirdischen Ausläufer...
Wildkräuter · 20. April 2020
In einem "wilden Eck" meines Gartens wachsen Giersch, Brennnesseln, Vogelmiere und Klettenlabkraut zusammen. Ein starkes Quartett. Jedes der Wildkräuter hat viele gesunde Inhaltsstoffe. Für die Frühlingskur sind sie alle gut zu verwenden. So liefert z. B. 150 g Vogelmiere den gesammten Tagesbedarf an Eisen, Kalium und Vitamin C. Zusätzlich liefert uns diese "Unkraut" Magnesium, Calcium und Provitamin A. Wenn man weiß, dass Giersch 200 mg Vitamin C in 100 g frischem Kraut enthält, wird man...
Wildkräuter · 19. April 2020
Momentan haben unsere Wiesen einen leicht rosa Schimmer. Das ist das blühende Wiesenschaumkraut, welches ein sehr schmackhaftes Wildkraut ist.